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Vorwürfe

Mallorca statt Ibiza: Zack, zack zum Staatsanwalt

CORONA: PK NACH TREFFEN DER BUNDESREGIERUNG MIT DEN LANDESHAUPTLEUTEN: KURZ
Mallorca-UrlauberAPA/HELMUT FOHRINGER
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Ein Journalist der Peter-Pilz-Plattform bezichtigt den Kanzler eines (Gratis-)Urlaubs in Mallorca bei einer Unternehmerin. Sebastian Kurz legte nun eine Hotelrechnung vor.

Am Dienstag war es dann Bundeskanzler Sebastian Kurz selbst, der aus einem Akt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft zitierte: Zusammengefasst ging es darum, dass der Journalist Thomas Walach, Chefredakteur der Peter-Pilz-Plattform „Zack Zack“, sich am 15. 2. 2021 an das Hinweisgebersystem der WKStA gewandt hat und dann am 17. 2. 2021 auch schon als Zeuge einvernommen wurde. Mit dem Vorwurf, Sebastian Kurz habe sich 2018, damals schon Bundeskanzler, von einer österreichischen Immobilienunternehmerin in deren Haus auf Mallorca zu einem Urlaub einladen lassen. Das könnte dann verbotene Geschenkannahme sein.

Sebastian Kurz war 2018 tatsächlich auf Urlaub auf Mallorca. Offenbar jedoch nicht bei besagter Immobilienunternehmerin Gabriela Spiegelfeld. Denn der Kanzler kramte dann auch noch eine Hotelrechnung hervor, auf der ausgewiesen ist, dass er in diesem Hotel in Mallorca einige Tage genächtigt hat – Pediküre-Kosten für die Freundin inklusive.