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Medien

Titel geändert: Magazin "Journalist" wird zur "Journalist:in"

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Bisher waren beim Titel „Der Österreichische Journalist“ Frauen nur mitgemeint. Nun geht man mit der Zeit - auch in der Schweiz.

Im vergangenen Sommer hatte das Branchenblatt „Der österreichische Journalist“ mit einem etwas seltsamen Angebot Unmut auf sich gezogen. Die Puls 4-Journalistin Alexandra Wachter hatte angeregt, dass das Magazin seinen Titel ändern solle, damit Frauen nicht nur „mitgemeint“ sind. Wachter rief Gleichgesinnte dazu auf, ihr Ansinnen auf Twitter zu unterstützen. Worauf der Herausgeber und Chef des Oberauer-Verlags, Johann Oberauer, selbst mit einem Tweet geantwortet hatte: „Motzen ist zu wenig. Tut mehr!“ Für 100 neu abgeschlossene Abos bis Ende Juli würde er „sehr gerne“ den Titel des Magazins ändern.

Nun, acht Monate später, erscheint das Magazin tatsächlich unter einem neuen Titel, nämlich „Österreichs Journalist:in“. Und tatsächlich seien 154 neue Abos dazugekommen, heißt es von Oberauer.

Nach zwei Jahren Vorbereitung hat „Der österreichische Journalist“ sowohl sein Erscheinen, die Blattstruktur und zudem noch den Titel geändert. Für die Zeitverzögerung seien Corona, aber auch Wechsel in der Chefredaktion der Schwesterblätter „medium magazin“ in Deutschland und „Schweizer Journalist“ mitverantwortlich, heißt es aus dem Verlag. Unter der Projektleitung von Georg Taitl wurden nun alle drei Branchenmedien in der DACH-Region optisch neugestaltet. Der „Schweizer Journalist“ hat ebenfalls seinen Titel geändert und heißt ab nun „Schweizer Journalist:in“.

Mit Charlotte Theile und Samantha Zaugg gibt es in der Schweiz nun erstmals eine Doppelspitze in der Chefredaktion. In Deutschland hat  Alexander Graf als Chefredakteur Annette Milz abgelöst, die das Heft 30 Jahre lang führte. Milz ist nun Herausgeberin von „medium magazin“

Das Titelthema passt zu den Änderungen - und zum Weltfrauentag. Es geht darum, in welchen österreichischen Redaktionen Frauen die besten Aufstiegschancen haben. Erscheinungstermin ist der 3. Februar 2021.

(rovi)