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Pandemiebekämpfung

Impfstart für Wiener Pädagogen bringt Unmut an die Unis

Lehrer und Kindergartenpädagogen zuerst: Der Impfstart beim Bildungspersonal sorgte am Dienstag für Verwirrung an manchen Wiener Unis.
Lehrer und Kindergartenpädagogen zuerst: Der Impfstart beim Bildungspersonal sorgte am Dienstag für Verwirrung an manchen Wiener Unis.(c) imago images/Sven Simon (Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de)
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35.000 Lehrer und Elementarpädagogen werden in Wien ab dieser Woche geimpft. An manchen Wiener Unis sorgte das am Dienstag für Verwirrung. Inzwischen müssen Pädagogen der meisten anderen Bundesländer ohnehin noch bis Ostern warten.

Mit der Ankündigung, schon diese Woche und damit als erstes Bundesland 35.000 Lehrer und Elementarpädagogen zu impfen, ließ Wien vergangene Woche aufhorchen. Tatsächlich werden den Lehrern und Kindergartenpädagogen der Bundeshauptstadt seit Montag ihre Impftermine – teils noch für diese Woche – per Mail geschickt. Im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) wird das schnelle Impfen mit der Exponiertheit der Pädagogen und der Notwendigkeit, die Bildungseinrichtungen aufrechtzuerhalten, erklärt.

Dass damit nun junge Lehrer ohne Vorerkrankungen einem Teil der über 80-Jährigen vorgezogen werden, der noch keine Impfung erhalten hat, sorgt jedoch auch für Kritik. Unmut kam inzwischen auch in manchen Wiener Hochschulen auf: Das Rektorat der Wirtschaftsuniversität (WU) und der Betriebsrat der Universität Wien hatten unabhängig voneinander darüber informiert, dass sich ihre Mitarbeiter ebenfalls für die Impfung anmelden könnten. Als Beleg nannte das WU-Rektorat in einem Schreiben „mehrere Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wien“. Das aber stellte sich als Falschinformation heraus.