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Italien

Wie Conte die Fünf Sterne neu leuchten lassen will

foto IPP/università di Firenze Firenze 26/02/2021 nella foto : Lectio magistralis dell ex premier Giuseppe Conte all uni
Conte unterrichtet wieder in Florenzimago images/Italy Photo Press
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Der Ex-Premier soll die ramponierte Bewegung wieder auf die Beine bringen und um „360 Grad verändern“. Der Professor will versuchen, die einstigen „post-ideologischen Revolutionäre“ in Richtung Mitte-links zu drängen.

Wirklich glücklich dürfte Italiens Ex-Premier Giuseppe Conte über den Wechsel vom römischen Regierungspalast in die Florentiner Uni-Hörsäle nicht gewesen sein. Die Sehnsucht nach der römischen Politarena war wohl größer, als der Ius-Professor zugegeben hatte. Wenn nun Conte als frisch nominierter Fünf-Sterne-„Präsident“ die Bewegung aus Umfragetief und Richtungsstreit erlösen soll, wird er genug politische Herausforderungen finden.

Und die sind enorm: Italiens größte Regierungspartei, die bei Parlamentswahlen 2018 noch 32 Prozent der Stimmen für sich gewonnen hatte, rutschte zuletzt in Umfragen auf knappe 16 Prozent ab. Seit Monaten lähmen Streitereien zwischen revolutionärer Basis und pragmatischer Regierungselite die einst rebellischen Sterne.