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Coronavirus

Infektionszahlen steigen weiter: Mehr als 2500 neue Fälle

Wien vermeldete mit 690 Neuinfektionen zwar die meisten Fälle, testete aber auch besonders viel. Bei der Positivrate liegt Burgenland vorne. Einen Anstieg gibt es auch bei den Intensivpatienten.

Mehr als drei Wochen nach den ersten Öffnungsschritten nach einem harten Lockdown sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in Österreich weiter im Steigen. Am Mittwoch (Stand: 9.30 Uhr) sind laut Gesundheits- und Innenministerium mehr als 2500 neue Ansteckungen seit Dienstag registriert worden. 20 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden an oder mit Covid-19 verstorben. Eine Zunahme gab es auch bei den Patienten auf den Intensivstationen von 296 auf 313.

Innerhalb eines Tages haben 2553 Menschen in Österreich einen positiven PCR-Test erhalten. Im Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen täglich 2135 Menschen mit SARS-CoV-2 positiv getestet. Die Sieben-Tage-Inzidenz (pro 100.000 Einwohner) erhöhte sich somit von 161,8 vom Dienstag auf 167,9 am Mittwoch. Der Anteil der positiven PCR-Tests in den vergangenen 24 Stunden - insgesamt wurden österreichweit 51.188 durchgeführt - lag somit bereits bei fünf Prozent. Tags zuvor lag dieser Wert noch bei 3,2 Prozent mit insgesamt 60.618 PCR-Tests.

Wien nur scheinbar Hotspot

Hotspot bei den Neuinfektionen war Wien mit 690 Positivtestungen, allerdings wurde in der Bundeshauptstadt auch österreichweit mit 30.400 Stück die meisten Tests durchgeführt. Somit lag der Anteil der Positivtestungen in Wien bei 2,2 Prozent. Im Vergleich: Das Burgenland ist eines der Bundesländer mit den wenigsten Neuinfektionen (135), allerdings liegt der Anteil der Positivtestungen bei 15,8 Prozent bei den innerhalb der vergangenen 24 Stunden 663 durchgeführten Tests.

Niederösterreich hatte von Dienstag auf Mittwoch 603 Neuansteckungen zu verzeichnen (6859 PCR-Tests, 8,5 Prozent positiv), Oberösterreich 290 (1981 PCR-Tests, 14,6 Prozent positiv), die Steiermark 282 (2772 PCR-Tests, 9,9 Prozent positiv), Kärnten 192 (1313 PCR-Tests, 14,3 Prozent positiv), Tirol 171 (4327 PCR-Tests, 4,0 Prozent positiv), Salzburg 156 (1458 PCR-Tests, 10,6 Prozent positiv) und Vorarlberg 34 (1415 PCR-Tests, 3,0 Prozent positiv).

Anstieg auch bei Intensivpatienten

Einen weiteren Anstieg gab es bei der Zahl der Patienten auf den Intensivstationen. Am Dienstag mussten noch 296 Menschen intensivmedizinisch behandelt werden, nun sind es 17 mehr. Leichte Entspannung gab es bei den Hospitalisierten, da gab es einen Rückgang von zwölf Patienten auf 1415. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 20 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie sind 8625 Menschen daran verstorben. In den vergangenen sieben Tagen gab es durchschnittlich 22,1 Topdesopfer zu beklagen. Das bedeutet 96,9 Tote pro 100.000 Einwohner.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in Österreich 465.322 Menschen infiziert. 435.699 haben sich davon wieder erholt. Aktuell laborieren 21.028 Menschen an SARS-CoV-2. Das sind 737 mehr seit Dienstag.

(APA)