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Krebsvorsorge

HPV-Infektionen: "Man könnte das auch als Pandemie bezeichnen"

Im Schatten der Corona-Impfung hoffen Experten, auch die HPV-Impfquote zu erhöhen.
Im Schatten der Corona-Impfung hoffen Experten, auch die HPV-Impfquote zu erhöhen.(c) imago images/Friedrich Stark
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80 Prozent der Österreicher sind im Laufe ihres Lebens zumindest einmal mit HPV infiziert. Die kostenlose Impfung für Kinder bleibt aber zu oft ungenutzt. Jugendministerin Raab will mehr „Bewusstseinsbildung“, insbesondere bei Burschen.

Dass die Corona-Pandemie zu einem deutlichen Rückgang bei Vorsorgeuntersuchungen aller Art geführt hat, ist hinlänglich bekannt. Von gesundheitlichen Kollateralschäden ist die Rede, die die Mortalität der Bevölkerung langfristig erhöhen wird. Der Fokus auf Corona hat andere Erkrankungen weitgehend aus dem Blickfeld verdrängt. „Impfen ist in aller Munde“, sagt Frauen- und Jugendministerin Susanne Raab (ÖVP). Bloß: Die einzig existente Impfung gegen Krebs, nämlich jene gegen Humane Papillomaviren (HPV), ist es kaum - oder gar nicht.