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Leitartikel

Wenn Rosstäuscher Schutzmasken verkaufen

APA/HANS KLAUS TECHT
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Die Affäre um chinesische Schutzmasken made in Austria zerstört Konsumentenvertrauen – und verlangt deshalb ernste Konsequenzen.

Die Affäre um chinesische Schutzmasken made in Austria zerstört Konsumentenvertrauen – und verlangt deshalb ernste Konsequenzen. PR-technisch ist das Ganze ein Desaster der Sonderklasse: Ein Unternehmen baut eine „rein österreichische“ Schutzmaskenproduktion auf, bewirbt diese Masken auf seiner Website mit „made in Austria“, beklagt sich wortreich, dass die öffentliche Hand solche Produkte in China einkauft, wird dabei erwischt, wie es selbst Masken aus China bezieht, diese im Weiterverkauf aber nicht als solche deklariert, streitet zuerst alles ab wie ein trotziges Kleinkind, muss dann aber doch kleinlaut zugeben, dass man China-Masken im Sortiment hatte.