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Corona-Impfung

Österreichischer Impfstoff-Zulieferer Polymun steigert Produktion

Biontech/Pfizer
Biontech/Pfizer(c) APA/AFP/LUIS ACOSTA (LUIS ACOSTA)
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Bis zum Sommer werden fünf Millionen zusätzliche Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer für die EU hergestellt, etwa 100.000 davon gehen an Österreich.

Das Klosterneuburger Biotech-Unternehmen Polymun, das Lipid-Nanopartikel für RNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus herstellt, steigert seine Produktion. Zu den bis Sommer geplanten 15 Millionen Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer für die EU kommen weitere fünf Millionen dazu - für Österreich bedeutet das etwa 100.000 zusätzliche Impfdosen. Das gaben Polymun-Geschäftsführer Dietmar Katinger und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in einer Pressekonferenz bekannt.

„Die Impfung ist unser Weg zurück in die Normalität“, betonte Kurz. Er sei sehr stolz, dass es in Österreich Unternehmen gibt, die einen Beitrag dazu leisten. Katinger sprach von einem „enormen Kraftakt“, den Polymun nicht alleine schaffe, sondern als Teil eines globalen Netzwerkes. Die Produktionssteigerung sei gelungen, weil man Prozesse optimieren habe können und die Erfahrung der Mitarbeiter bei der Produktion steige.

„Wir beziehen unsere Impfdosen aus der EU“, betonte Kurz auf die Frage nach Gesprächen mit Herstellern anderer Impfstoffe. Man sei aber mit unterschiedlichen Partnern in Kontakt, auch mit Herstellern aus China und Russland. „Es sollte nicht um geopolitische Fragen gehen", so Kurz. Entscheidend sei aber, dass Impfstoffe in der EU zugelassen seien.

(kron)