Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Landesklinikums Zwettl

Nach Tod von Krankenschwester: AstraZeneca weiter eingesetzt

Am Wiener AKH soll eine Obduktion durchgeführt werden, um die genaue Ursache und einen möglichen Zusammenhang festzustellen.
Am Wiener AKH soll eine Obduktion durchgeführt werden, um die genaue Ursache und einen möglichen Zusammenhang festzustellen.(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
  • Drucken

An der Freigabe des Impfstoffs von AstraZeneca habe sich nichts geändert, heißt es. Man richte sich nach der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: „"Wir können hier keine eigenmächtige Entscheidung treffen."

Nach dem Tod einer Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl, der zuvor der Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca verabreicht wurde, soll das Vakzin des Unternehmens in Niederösterreich weiter eingesetzt werden. "Wir richten uns nach der Ages (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Anm.)", erklärte Stefan Spielbichler von Notruf Niederösterreich am Sonntag.

An der Freigabe des Impfstoffs von AstraZeneca habe sich nichts geändert, so Spielbichler. "Wir können hier keine eigenmächtige Entscheidung treffen", fuhr er fort.

Hofer: Impfungen von AstraZeneca aussetzen

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer hatte zuvor einen vorläufigen Stopp von AstraZeneca-Impfungen gefordert. "Bis hier ein Zusammenhang nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, müssen in Österreich Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden", sagte er. Besonders die am Freitag erfolgte Zulassung des Impfstoffes für Menschen ab 65 Jahren stelle eine Gefahr dar: "Der Gesundheitsminister muss hier sofort handeln und AstraZeneca nicht mehr verimpfen lassen, bis das Obduktionsergebnis der Krankenschwester vorliegt", hielt Hofer fest.

Obduktion durchgeführt

Eine Obduktion am Wiener AKH soll feststellen, woran die 49-jährige Krankenschwester verstorben ist. Das AKH und das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) hatten bisher keinen Zusammenhang zwischen dem Tod der Frau und dem Impfstoff hergestellt.

(APA)