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Analyse

Was die USA in Afghanistan planen

Gefangene Aufständische. Afghanische Sicherheitskräfte führen nach einem Einsatz in Herat mutmaßliche Talibankämpfer ab.
Gefangene Aufständische. Afghanische Sicherheitskräfte führen nach einem Einsatz in Herat mutmaßliche Talibankämpfer ab.APA/AFP/HOSHANG HASHIMI
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Die US-Regierung prescht mit neuen Vorschlägen vor: Eine internationale Konferenz und ein Übergangskabinett unter Einbeziehung der Taliban sollen Frieden bringen. Kabul ist skeptisch.

Die Zeit wird knapp. Bis Ende April sollen die USA ihre Truppen aus Afghanistan zurückgeholt haben. Der Abzug wurde während der Präsidentschaft Donald Trumps mit den extremistischen Taliban vereinbart. Voraussetzungen dafür sind aber ein Rückgang der Gewalt und ein Ausgleich zwischen den aufständischen Taliban und der Regierung in Kabul. Doch beides ist nicht in Sicht. Zuletzt erschütterte eine Serie von Attentaten das Land. Die Nato-Partner äußern Bedenken gegenüber einem US-Rückzug. Und auch der neue US-Präsident, Joe Biden, stieg auf die Bremse. Jetzt prescht die US-Regierung mit einem neuen Plan vor. Sie hofft, mit einer Friedenskonferenz die Lage unter Kontrolle zu bringen. Und US-Außenminister Antony Blinken hat an Afghanistans Präsidenten, Ashraf Ghani, ein Schreiben gerichtet, das in Kabul nicht gerade Begeisterung auslöst.