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Geldpolitik

Mehr Geld für Klimasünder?

EZB-Präsidentin Christine Lagarde sucht seit ihrem Antritt eine „grüne“ Strategie für die Zentralbank. Mit der Realität stimmt diese noch nicht überein
EZB-Präsidentin Christine Lagarde sucht seit ihrem Antritt eine „grüne“ Strategie für die Zentralbank. Mit der Realität stimmt diese noch nicht übereinREUTERS
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Ein Großteil des Geldes, das die Europäische Zentralbank in den Markt pumpt, landet bei klimaschädlichen Konzernen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde will das ändern – aber wie weit kann und darf sie dabei überhaupt gehen?

Wien. Wie schnell kommt die Inflation? Und sind die höheren Anleiherenditen im Euroraum tatsächlich das Warnsignal, dass die Währungshüter die Zügel bald straffen müssen? Diese Fragen werden am Donnerstag wohl im Zentrum der monatlichen Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen. In die Medien drängt EZB-Präsidentin Christine Lagarde indes mit anderen Themen: Seit einem Jahr verspricht sie, die europäische Geldpolitik umzubauen, sodass diese dabei hilft, die Klimakrise abzuwenden. Sogar ein eigenes Zentrum für Klimaschutz hat die EZB gegründet. Doch wirklich passiert ist bisher wenig.