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Konflikte

Das Zeitalter der Drohnenangriffe

Irans Streitkräfte bereiten ein Manöver mit Drohnen vor. Weltweit füllen immer mehr Staaten iIrans Streitkräfte bereiten ein Manöver mit Drohnen vor. Weltweit füllen immer mehr Staaten ihre Arsenale mit unbemannten Flugkörpern auf.
Irans Streitkräfte bereiten ein Manöver mit Drohnen vor. Weltweit füllen immer mehr Staaten ihre Arsenale mit unbemannten Flugkörpern auf.VIA REUTERS
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Immer mehr Staaten rüsten ihre Militärarsenale mit unbemannten Flugkörpern aus. Und sie entwickeln Drohnen, die auf dem Schlachtfeld immer autonomer entscheiden können, wer Freund und wer Feind ist.

Ein ganzer Schwarm kleiner, unbemannter Flugkörper kreist über dem Einsatzgebiet. Die Drohnen patrouillieren am Himmel auf der Suche nach Angriffszielen. Plötzlich fährt ein Geländewagen aus einer Deckung. Computer identifizieren ihn rasch als feindliches Fahrzeug – und einer der kleinen, mit Sprengstoff vollgepackten Flugkörper stürzt sich auf das Auto und zerstört es. Was wie ein bizarres Szenario aus einem Science-Fiction-Film wirkt, ist der nächste, reale Schritt bei der Weiterentwicklung von Kampfdrohnen. „Loitering Munition“ – „herumbummelnde Munition“ – heißen in der militärischen Fachsprache Lenkwaffen, die nach ihrem Start nicht gleich ein Ziel anvisieren, sondern erst einmal eine Zeit lang über das Kampfgebiet fliegen – stets bereit, zuzuschlagen. Zum Teil kommt der Angriffsbefehl für die sich herabstürzenden, sogenannten Kamikaze-Drohnen noch von einem Soldaten, der ihren Flug von der Bodenstation aus überwacht. Zum Teil können sie aber – aufgrund der zuvor eingespeicherten Daten – selbst entscheiden, wann und gegen wen sie in den Zerstörungsmodus gehen.