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Jahresbilanz

Addiko Bank schreibt wieder schwarzen Zahlen

Im Vorjahr ging sich ein Nettogewinn von 1,4 Millionen Euro aus.

Die Addiko Bank hat das Geschäftsjahr 2020 knapp in der Gewinnzone beendet. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von plus 1,4 Millionen Euro, nachdem nach neun Monaten noch ein Minus von 6,4 Millionen Euro verbucht worden war. Im Jahr 2019 hatte das Institut noch einen Gewinn von rund 35,1 Millionen Euro geschrieben. Im Coronajahr lasteten jedoch deutlich gestiegene Risikokosten auf dem Ergebnis, teilte die Bank am Mittwoch mit.

Bis zum Ende des Jahres stiegen die Kreditrisikovorsorgen wegen der Unsicherheiten rund um die Coronapandemie auf 48,4 Millionen Euro an. Vor allem die wirtschaftliche Erholung im zweiten Halbjahr und ein gleichzeitiger Anstieg der Neugeschäftsaktivitäten habe jedoch das Ergebnis für das Gesamtjahr unterstützt. Im vierten Quartal alleine konnte die Bank einen Gewinn von plus 7,8 Millionen Euro schreiben.

"Der Nettogewinn von 1,4 Millionen Euro ist eine respektable Leistung, nachdem wir in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 einen Verlust von 12,2 Millionen Euro ausgewiesen haben", sagte Bank-CEO Csongor Németh laut Aussendung. Das operative Ergebnis vor Kreditrisikokosten stieg um rund 56 Prozent auf 54,7 Millionen Euro an. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 20,3 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2021 rechnet die Bank mit Bruttokundenforderungen in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro und einem Nettobankergebnis auf dem Niveau des Vorjahres (2020: 234,5 Millionen Euro). Das Jahr werde jedoch weiterhin stark von der Coronapandemie bestimmt sein.

Für 2020 soll es auch eine Dividende für die Aktionäre geben. Bei der Hauptversammlung am 26. April soll für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt eine Dividende von 46,6 Millionen Euro vorgeschlagen werden, das entspricht 2,39 Euro pro Aktie. Darin enthalten ist aber auch die bereits kommunizierte Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 40 Millionen Euro für 2019.

Die Addiko Bank ist 2015 aus den Hypo-Alpe-Adria-Südosteuropabanken hervorgegangen. Seit 2019 notiert die Bank an der Wiener Börse.

(APA)