Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Pandemie

Pharmaexporte ohne Ende: Warum die EU jetzt schlecht dasteht

FRANCE-HEALTH-VIRUS-VACCINE
Verpackter Impfstoff für den Export.APA/AFP/POOL/STEPHANE DE SAKUTIN
  • Drucken
  • Kommentieren

34 Millionen Impfdosen verließen seit vergangenem Winter die EU. Während die Hersteller in der Union die Welt versorgen, muss die eigene Bevölkerung warten. Die USA und Großbritannien profitieren davon, halten aber ihre eigenen Werke bei Ausfuhren zurück.

Waren die Vorwürfe, Brüssel hätte zu spät bestellt und nicht für eine ausreichende Produktion von Impfstoffen in Europa gesorgt, falsch? Nachdem diese Woche ein Papier der EU-Kommission öffentlich geworden ist, wonach Pharmaunternehmen in der Europäischen Union mittlerweile insgesamt 34 Millionen Dosen Impfstoff an Drittländer geliefert haben, während sie für die EU-Bürger nur rund 50 Millionen produzieren konnten, muss in manchen kritischen Hauptstädten umgedacht werden. Vielleicht war es eher Naivität gegenüber den Herstellern oder ein altruistischer Hang zum freien Warenverkehr, der für zögerliche Impfstofflieferungen in EU-Länder verantwortlich war?