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Porträt

Josef Moser: Der streitbare Reformator im Ruhestand

„Ich habe meine Grundsätze nie aufgegeben“, sagt Josef Moser.
„Ich habe meine Grundsätze nie aufgegeben“, sagt Josef Moser.[ Clemens Fabry ]
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Er habe nie die WKStA zerschlagen wollen, sagt der Ex-Minister, der nun seine Zeit lieber als Großvater denn mit Staatsreformen verbringt.

Wien. Ein politischer Mensch ist er geblieben. Das Ausscheiden aus der Politik bereue er aber gar nicht, betont Josef Moser. „Man muss in sich hineinhören, man muss berücksichtigen, dass die Jahresringe immer mehr werden“, sagt der 65-Jährige. Als Rechnungshof-Präsident und später als Reform- und Justizminister in der türkis-blauen Regierung hat sich der Jurist einen Namen gemacht. Doch in der vergangenen Woche holte den Reformator in Ruhestand die Politik bzw. die Aussage eines Ex-Mitarbeiters im U-Ausschuss ein. Moser soll nach Auftauchen des Ibiza-Videos im Jahr 2019 erklärt haben, er wolle die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zerschlagen. Was sagt der Ex-Politiker dazu, wie bilanziert er die Vergangenheit und welche Reformen wünscht er sich für die Zukunft?