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Unternehmensporträt für Anleger: Shell - der langsame Abschied vom Öl

Shell will künftig bei Investoren punkten, die auf Nachhaltigkeit Wert legen. Bisher tat man sich bei solchen eher schwer.
Shell will künftig bei Investoren punkten, die auf Nachhaltigkeit Wert legen. Bisher tat man sich bei solchen eher schwer.Bloomberg
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Die Ölförderung bei Royal Dutch Shell soll 2019 ihren Höhepunkt erreicht haben. Der Konzern will nun mehr auf Erdgas und Erneuerbare setzen. Wie steht er da? Und was halten Analysten jetzt von der Aktie?

Amsterdam/London. Die Zeiten, in denen Energiekonzerne die Wirtschaft dominierten und Öl für Reichtum stand, sind lang vorbei. Die neuen Börsenstars sind im Technologiesektor beheimatet. Investoren legen zudem mehr Wert auf Nachhaltigkeitsaspekte wie Klimaschutz – und da haben Ölfirmen von vornherein keine guten Karten. Die Aktionäre von Royal Dutch Shell, einem der weltgrößten Energiekonzerne, der über Reserven von 9,1 Milliarden Barrel Öläquivalent verfügt, hatten sich bereits daran gewöhnt, dass das Papier kein Überflieger ist. Die Aktie kostete zuletzt nur noch halb so viel wie um die Jahrtausendwende.