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Quergeschrieben

Aus der klugen Fastenpredigt einer jungen Journalistin

US-REHOBOTH-BEACH-DELAWARE-OVER-NEW-YEAR'S-HOLIDAY
APA/AFP/GETTY IMAGES/Mark Makela
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Freya India fragt sich, warum ihre Generation so traurig, einsam und psychisch labil ist. Ihre Antwort überrascht: Die Jungen von heute leiden zu wenig.

Die Klage ist nicht neu. Schon vor dem Anbruch der Ära der Lockdowns und der sozialen Distanz warnte das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Forbes“ (9. 5. 2019) vor der Zunahme von Angstzuständen, Depressionen, Selbstverstümmelungen und Selbstmorden in der Generation Z – das sind die Geburtsjahrgänge ab 1997.
Viele aus dieser Generation seien ihr Leben lang von ihren Eltern vor allen möglichen Risken geschützt worden, zitierte „Forbes“ den Psychologen Jonathan Haidt: „Was wird geschehen, wenn sie in die ,wahre Welt‘ eintreten, wo es für sie weit weniger Schutz und weit größere Anforderungen geben wird?“ In einem Bestseller zum Thema Verhätschelung („The Coddling of the American Mind: How Good Intentions and Bad Ideas Are Setting Up a Generation for Failure“, 2018) kritisiert Haidt „drei fürchterliche Ideen“, die der Entwicklung junger Seelen hinderlich sind: 1. „Was dich nicht umbringt, macht dich schwächer.“ 2. „Trau immer deinen Gefühlen.“ 3. „Das Leben ist ein Kampf zwischen guten und bösen Menschen.“