Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Interview

„Die Öffnungen sollten nicht zu früh starten“

Erst-Bank-Chefin Gerda Holzinger-Burgstaller ist gerade dabei, ihre Kontakte zur Politik auszubauen.Caio Kauffmann
  • Drucken

Die neue Chefin der Erste Bank Österreich, Gerda Holzinger-Burgstaller, sieht keine große Pleitewelle auf uns zukommen, will Zombiefirmen aussieben und hält den Sommer für entscheidend.

Die Presse: Bevor Sie zur Erste Bank gekommen sind, waren Sie bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) für die Großbankenanalyse zuständig. Was hat Sie damals bewogen, die Seite zu wechseln?

Holzinger-Burgstaller: Bei der Aufsicht habe ich viele Banken analysiert, also ich konnte mir die Beste aussuchen – das war ein kleiner Startvorteil. Was mich aber schon immer fasziniert hat, sind die Gestaltungsmöglichkeiten, die eine Bank hat. Man muss sich nicht auf eine spezielle Branche beschränken, weil: Wir finanzieren sie alle. Dieser Multiplikatoreffekt hat mir immer Spaß gemacht.

Wie haben Sie als frischgebackene Bankerin die Finanzkrise 2007 erlebt?