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Verbindungen. Pergolen machen Wege zwischen den grünen Sphären zu Wandelgängen.
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Planung

Worauf bei der Gartengestaltung zu achten ist

Ein Platz für das Gemüse, ein Platz für die Gäste, der Pool da vorn, die Laube da hinten: Einen Garten anlegen ist wie Räume planen.

Auch an den erlesensten Tischen und Bänken kann sich der Mensch nicht erfreuen, wenn sie in einem leeren Garten stehen, verloren auf einsamer Wiese sozusagen, dafür von aller Welt eingesehen. Ein Ort, an dem man gern verweilt, fühlt sich jedenfalls anders an, geborgener. Das wahre Fundament für das Wohlbehagen im Freien legt man tatsächlich lange Zeit vor der Möblierung, und es wurzelt in Form strategisch gepflanzter Gewächse in der Erde. Nur eine nach sorgfältiger Überlegung angelegte Struktur der Freiräume macht langfristig wirklich zufrieden, und nein, dafür ist kein ausgedehntes Latifundium von nöten, auch kleine Gärten können fein ziseliert gestaltet sein. Was man braucht, ist ein Plan.
Diesen fasst man am besten, indem man eine vieldimensionale Analyse anstellt, und zwar beginnend mit sich selbst. Denn zuallererst ist die Frage zu klären, was man eigentlich von seinem Garten erwartet. Welche Dienste soll er einem erweisen und etwaigen fußballbegeisterten Kindern? Will man hauptsächlich in ihm faulenzen, feiern, baden? Soll er Früchte aller Art tragen, vom Apfel bis zur Frühlingszwiebel, oder soll er seine liebevollen Betreuer am besten fast rund um das Jahr mit reichlich Blumen beschenken.