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Breite Streuung ist der sichere Weg zu Geld - mit diesen vier Aktien sollte er gelingen

Joe Biden betritt ein Flugzeug. Mit der US-Wirtschaft geht es wieder bergauf.
Joe Biden betritt ein Flugzeug. Mit der US-Wirtschaft geht es wieder bergauf.
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Sein Geld breit gestreut anlegen ist mehr denn je das Gebot der Stunde. Und niemals gegen die USA wetten. Diese vier Aktien aus drei Weltgegenden ergeben eine Mischung, mit der sich Geld machen lässt.

Aus Freude darüber, dass Europa, und speziell auch Deutschland, an den Börsen derzeit derart gut läuft, ist es wieder einmal Zeit, an einen berühmten Satz der US-Investorenlegende Warren Buffett zu erinnern: „Never bet against America!“

Das nur für den Fall, dass jemand auf den Gedanken gekommen sein sollte, die USA aufgrund der zuletzt aus Angst vor der Inflation gestiegenen Anleihezinsen und der stark gefallenen Tech-Aktien, die es in dieser Fülle eben nur in den USA gibt, zu meiden. Nicht nur beim Dax gab es diese Woche wieder ein Rekordhoch (beim österreichischen ATX übrigens eine Verdoppelung auf Jahressicht), auch der amerikanische Dow Jones markierte eines. Ja, die Technologiebörse Nasdaq schwächelt noch – aber wenn man sich den zuvor einjährigen Sensationsanstieg ansieht, relativiert das die Korrektur doch sehr.

Buffetts Optimismus gründet auf jahrzehntelanger Erfahrung. Und die zeigt, dass die USA, immerhin die größte Volkswirtschaft der Welt, nach einem Schlag immer wieder schnell aufstehen. Europa hat andere Qualitäten, aber die schnellsten sind wir nicht. Das zeigt sich bei der Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen. Und beim erwarteten Wirtschaftswachstum für 2021 können wir uns in der Eurozone zwar auf vier Prozent freuen, wie die EZB prognostiziert. Aber für die USA erwartet die OECD nun 6,5 Prozent. Das hat natürlich nicht zuletzt mit dem 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturpaket zu tun. Aber eben nicht nur.

Die Hervorhebung der USA ist nicht als Aufforderung zu verstehen, sich vorwiegend auf US-Aktien zu stürzen. Die Wirtschaft erholt sich schließlich überall. Gerade angesichts der vielgestaltigen Unsicherheiten kann das Gebot der Stunde also nur sein, so viel zu diversifizieren wie möglich. Einerseits zwischen Anlageklassen, andererseits auch innerhalb einer Anlageklasse. JP Morgan plädiert für einen „ausgewogenen Ansatz“, denn im Zuge der Wirtschaftserholung sollte „ein breiteres Spektrum von Unternehmen am Aufwärtstrend partizipieren“.

Statistisch befinden wir uns mit März und April in zwei äußerst starken Börsenmonaten. Die wieder steigenden Corona-Infektionen können zwar bremsen, aber so keine ganz unerwartete Wendung eintritt, scheint die Aussicht auf die Wirtschaftserholung doch mehr Gewicht an der Börse zu haben. Wo also könnte man jetzt zukaufen?