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Üble Nachrede

Hitlergruß oder Winken? Zu leichtfertig geurteilt

Nun muss ein neuer Senat des Oberlandesgerichts Wien den Film studieren und entscheiden, ob ein Hitlergruß vorlag.
Nun muss ein neuer Senat des Oberlandesgerichts Wien den Film studieren und entscheiden, ob ein Hitlergruß vorlag.APA/GEORG HOCHMUTH
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Fotos können keinen Film als Beweis ersetzen. Im Streit zwischen einem Burschenschafter und dem grünen Ex-Mandatar Öllinger ordnet der OGH daher ein neues Verfahren an.

Wien. Es ist eine filmreife Geschichte – oder mangels Sichtung des Materials eben noch nicht. Klar ist nur: Die Hand war oben. Aber hat der junge Mann aus dem Fenster der Burschenschaft Gothia linken Demonstranten gewunken, oder hat er den Hitlergruß gemacht? Und was darf man ihm vorwerfen? Im Streit um diese Frage hatte der Betroffene mehrere Personen erfolgreich belangt, nachdem sein Bild in sozialen Medien die Runde gemacht hatte. Unter den Beklagten waren die heutige Justizministerin Alma Zadić und der frühere Grünen-Abgeordnete Karl Öllinger. Im Prozess gegen Öllinger könnte trotz rechtskräftigen Urteils nun aber wieder alles anders kommen. Aber was sind die Gründe dafür?