Wohlhabende Kunden der US-Investmentbank können künftig einfacher in Bitcoin investieren. Dieser Schritt wäre ein weiterer Ritterschlag für Bitcoin. Noch müssen sich die meisten Bitcoin-Inhaber selbst um vieles kümmern.
Wien. Für Kunden der US-Investmentbank Morgan Stanley, die über ein frei investierbares Vermögen von mehr als zwei Millionen Dollar verfügen, gibt es künftig eine Möglichkeit mehr, um in Bitcoin zu investieren: Das Wall-Street-Institut will solchen Kunden, die darüber hinaus über eine hohe Risikotoleranz verfügen, die Möglichkeit anbieten, in einen von drei Kryptofonds zu investieren. Das berichteten der TV-Sender CNBC und die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.
Bis jetzt hatten sich die großen Wall-Street-Banken eher zurückgehalten, wenn es um Investments in Kryptowährungen ging. Einige Vermögensverwalter wie Fidelity oder Blackrock haben hingegen Schritte in diese Richtung getan oder angekündigt. Morgan-Stanley-Chef James Gorman war einer der ersten großen Wall-Street-Banker, die Bitcoin Vertrauen schenkten, er sagte bereits 2017, dass die Kryptowährung mehr als eine bloße Modeerscheinung sei.