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Schmuck-Ikone

Tiffany-Designerin Elsa Peretti gestorben

(c) imago images/Starface (Guy Marineau/Starface via www.imago-images.de)
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Seit 1974 arbeitete die Schmuckdesignerin exklusiv für Tiffany & Co. Ihre Entwürfe sind in Museen ausgestellt.

Die italienische Schmuckdesignerin und Philanthropin Elsa Peretti ist im Alter von 80 Jahren in der Nähe von Barcelona gestorben. Peretti, die in Italien geboren wurde, studierte Architektur in Rom und machte sich als Model in den 60er- und 70er-Jahren in New York und Barcelona einen Namen. Nebenbei entwarf sie immer Schmuck. Der amerikanische Modedesigner Giorgio di Sant'Angelo zeigte einige ihrer Stücke in einer Modenschau, was ihr erste Erfolge einbrachte. Danach lernte sie den Designer Halston kennen, mit dem sie häufig zusammenarbeitete.

1974 wurde der US-Juwelier Tiffany auf sie aufmerksam und nahm sie für eine exklusive Zusammenarbeit unter Vertrag, die ihre gesamte Karriere dauern würde. "Elsa war nicht nur Designerin, sondern eine Lebenseinstellung", heißt es dazu von Unternehmensseite. Sie habe die Welt des Schmucks mit ihren organischen und sinnlichen Formen inspiriert. "In den letzten fast 50 Jahren hat Elsa einige der innovativsten Schmuck- und Objektdesigns der Welt geschaffen. Elsa erkundete die Natur mit dem Scharfsinn eines Wissenschaftlers und der Vision eines Bildhauers", heißt es dazu weiter. Inspirieren ließ sie sich dabei von Alltagsgegenständen, etwa einer Bohne, einem Feuerzeug oder auch Knochen. Silber war eines ihrer bevorzugten Materialien.

Ihre Werke befinden sich in den ständigen Sammlungen verschiedener Museen, wie etwa dem British Museum in London, dem Metropolitan Museum of Art in New York City oder dem Museum of Fine Arts in Boston und Houston. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Preise, außerdem wurde ihr 2001 die Ehrendoktorwürde des Fashion Intitute of Technology (FIT) verliehen.

Peretti war aber auch eine Philanthropin. Sie gründete 2000 zu Ehren ihres Vaters die Nando and Elsa Peretti Foundation. Die Stiftung hatte zuerst einen Fokus auf Umwelt, Schutz der Tierwelt und Armutsbekämpfung, mittlerweile hat sich der Umfang der Stiftungsarbeit erweitert.

 

(chrile)