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Keine Plastikflaschen mehr bei den Salzburger Festspielen

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler mit dem Gründer der BWT und neuen Hauptsponsor Andreas Weißenbacher
Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler mit dem Gründer der BWT und neuen Hauptsponsor Andreas Weißenbacher(c) SF/ Lukas Pilz
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Mit einem sechsstelligen Betrag wird der Wasseraufbereiter BWT das Festival unterstützen. Das Aus für Plastik-Wegwerfflaschen soll nicht die einzige Umwelt-Maßnahme bleiben.

Die Salzburger Festspiele verbannen Einwegflaschen aus Plastik aus ihren Häusern: Der neue Hauptsponsor BWT (Best Water Technology) aus Mondsee wird nicht nur 60 Wasserspender für Künstler und Mitarbeiter sowie Schankanlagen für das Pausen-Catering zur Verfügung stellen, sondern das Festival auch mit einem sechsstelligen Betrag unterstützen.

BWT steigt in die Riege der Hauptsponsoren ein. Die vorerst auf fünf Jahre fixierte Partnerschaft wurde am heutigen Montag, dem Weltwassertag, vorgestellt. Präsidentin Helga Rabl-Stadler bezeichnete dabei die Festspielrede Peter Sellars im Jahr 2019 und dessen Inszenierung der Mozartoper "Idomeneo" als Auslöser. "Wir wollen etwas gegen den verdammt sorglosen Umgang mit den Schätzen dieser Erde unternehmen", sagte sie heute.

Gründung eines Nachhaltigkeitsbeirates

Der Verzicht auf Plastik-Wegwerfflaschen soll aber nicht die einzige Umwelt-Maßnahme bleiben. Die Audi-Flotte der Festspiele bestehe schon zu 100 Prozent aus Elektroautos, sagte Rabl-Stadler. Der kaufmännische Direktor Lukas Crepaz wiederum kündigte die Gründung eines Nachhaltigkeitsbeirates an, der die Sanierung und Erweiterung der Festspielgebäude in den kommenden neun Jahren begleiten soll. "Es geht hier schon um einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele für 2040 oder 2050."

BWT-Gründer Andreas Weißenbacher wies darauf hin, dass jede Minute weltweit über eine Million Plastikflaschen erzeugt und danach rund um die Welt transportiert würden. Dabei sei sein Unternehmen in der Lage, überall auf der Welt Wasser zu bestem Trinkwasser aufzubereiten. Durch die Partnerschaft mit den Festspielen erhoffe er sich, dass diese Botschaft in die weite Welt hinausgetragen werde.

(APA)