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Relativer Energiemangel im Sport, kurz RED-S genannt, kommt sehr häufig bei (Hobby-)Sportlern vor, die Gewicht verlieren möchten.
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Energiedefizit

Wie man nicht Sport treiben und Diät halten sollte

Wer abnehmen will, reduziert meist die Kalorienzufuhr und schraubt den Sportlevel nach oben. Eine Rechnung, die nur kurz aufgeht, langfristig jedoch erhebliche Schäden anrichten kann. Der Grund: RED-S.

Es sind Lichtwellen, die in unterschiedlichen Längen auf das Auge treffen, die dort befindlichen Nervenzellen reizen – und den Menschen Farben sehen und Assoziationen wahrnehmen lassen. Rot, das in der Natur meist in Zusammenhang mit Gefahren – Feuer oder Blut – auftritt, stellt dabei vor allem auf die Achtsamkeit ab: Die Konzentration wird gesteigert, der Blick für Details geschärft. Die Idee, dass auch das Wort „Rot“ respektive das englische „Red“ diese Signalwirkung hat, ging bis dato indes nicht auf. Sehr zum Missfallen der Sportwissenschaftlerin Judith Haudum. „RED-S steht für Relative Energy Deficiency in Sports – ein Syndrom, das bei Hobby- wie Profisportlern sowie Diättreibenden häufig vorkommt, äußerst gefährlich sein kann, aber kaum erkannt wird.“