Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Pandemie

Warum die Zahl der Intensivpatienten plötzlich so wichtig ist

GERMANY-HEALTH-VIRUS-INTENSIVE-CARE
Solang die Intensivkapazitäten nicht gesprengt werden, haben die Bundesländer künftig relativ freie Hand.APA/AFP/INA FASSBENDER
  • Drucken
  • Kommentieren

Statt der Zahl an Neuinfektionen soll künftig die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser das entscheidende Kriterium für regionale Lockerungen oder Verschärfungen sein. Aus mehreren guten Gründen.

Egal, ob bei Stellungnahmen der Landeshauptleute wie etwa Peter Kaiser (SPÖ) und Markus Wallner (ÖVP), von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) oder Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) – ein Satz fiel in den vergangenen Tagen besonders häufig: Nicht die Zahl der täglichen Infektionen oder die Sieben-Tage-Inzidenz, sondern die Auslastung auf den Intensivstationen sowie der jeweilige Impffortschritt sollen darüber entscheiden, ob die Maßnahmen zur Kontaktreduktion in den einzelnen Bundesländern bzw. Bezirken verschärft oder gelockert werden.