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Analyse

Die großen Ökostrom-Lücken der Bundesländer

Hunderte neue Windkraftanlagen suchen noch einen Standort.
Hunderte neue Windkraftanlagen suchen noch einen Standort.(c) REUTERS
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Ohne Hilfe der Länder wird die Energiewende nicht gelingen. Auf dem Papier stehen vom Vorarlberg bis zum Burgenland alle hinter dem Projekt. Doch eine bisher unveröffentlichte Erhebung zeigt: In der Realität ziehen manche Länder nicht mit.

Wien. Als in der Vorwoche das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) endlich den Ministerrat passierte, atmete die heimische Energiebranche kollektiv auf. Denn damit rücken auch die zehn Milliarden Euro an Förderungen näher, die den geplanten Umstieg auf eine komplett CO2-freie Stromversorgung bis 2030 ermöglichen sollen. Doch das EAG allein reicht dafür nicht aus. Ohne Mithilfe der Bundesländer ist die Energiewende des Bundes zum Scheitern verurteilt. Die Länder entscheiden über die Bau- und Raumordnung, und darüber, ob die Tausenden Windkraftanlagen und Solarpaneele in Österreich überhaupt Platz finden. Offiziell stehen alle Landeshauptleute hinter der Energiewende. Aber eine noch unveröffentlichte Erhebung, die der „Presse“ vorliegt, zeigt: Die Wirklichkeit sieht anders aus. Etliche Bundesländer stehen noch auf der Ökostrom-Bremse.