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Israel

Netanjahus bizarre Machtoption

APA/AFP
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Nach seinem Wahlsieg müsste der Premier vermutlich die rechte Yamina und die arabische Raam für eine Koalition gewinnen. Das Land steuert wieder auf ein Patt zu.

„In Scharen“ würden arabische Wähler zu den Urnen strömen: Mit dieser Warnung, die viele als hetzerisch empfanden, versuchte Benjamin Netanjahu im Wahlkampf 2015, seine Unterstützer in letzter Minute zu mobilisieren. Sechs Jahre später findet sich Israels Langzeit-Premier in einer unbequemen Lage wieder: Um nach der jüngsten Parlamentswahl eine Koalition zu bilden, könnte er ausgerechnet von der Gunst eines arabischen Politikers abhängig sein.