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Immobilien

London Calling: Top-10-Städte in Europa für Investoren

The Shard in London.
The Shard in London.(c) Getty Images/iStockphoto (allinvisuality)
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Trotz Brexit hat die britische Hauptstadt im EMEA Investor Intention Survey von Immobiliendienstleister CBRE die Nase vorn. Gefolgt von Berlin und Frankfurt. Deutschland dürfte sich laut Experten am schnellsten von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie erholen.

London dürfte trotz Brexit die attraktivste Stadt in Europa für Immobilieninvestoren bleiben. Das geht aus dem aktuellen EMEA Investor Intention Survey von Immobiliendienstleister CBRE hervor. In Kontinentaleuropa sind vor allem deutsche Städte interessant: Berlin liegt im europäischen Ranking auf Platz 2, gefolgt von Frankfurt (3), Paris (4) und Amsterdam (5). Mit München (Platz 6) und Hamburg (7) haben es zwei weitere deutsche Städte unter die Top-10 der für Immobilien Investoren attraktivsten Städte geschafft. Zürich liegt auf dem 8. Platz, gefolgt von Warschau (9) und Lissabon (10).

Die Investoren sind der Meinung, dass sich Deutschland am schnellsten von den wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Pandemie erholen könnte. Diese Annahme wird durch die Tatsache, dass das Investitionsvolumen in Deutschland im Jahr 2020 gegenüber jenem des Jahres 2019 nur um 5 Prozent zurückging, verstärkt. Zum Vergleich: das Investmentvolumen in Europa fiel im Jahr 2020 um 17 Prozent gegenüber 2019. Die Niederlande, Frankreich und Schweden sowie das Vereinigte Königreich folgen auf den Plätzen zwei bis fünf des Recovery Rankings. Österreich belegt den neunten Platz im europäischen Recovery Ranking und liegt damit unter den Top-10.

Rund 60 Prozent der Investoren (insgesamt wurden 400 Investoren im Dezember 2020/Jänner 2021 befragt) gehen davon aus, dass sie 2021 mehr investieren werden als im Jahr 2020. 75 Prozent der Befragten, die mehr investieren möchten  erwarten, dass ihr Investmentvolumen 2021 mehr als 10 Prozent höher sein sollte als im Jahr 2020.

Büro vor Wohnen und Logistik

Trotz der Zunahme von Homeoffice und flexibler Arbeit als Folge von Covid-19 nannten die befragten europäischen Investoren Büroimmobilien mit 35 Prozent als bevorzugte Assetklasse. Mit 24 Prozent erreichten Wohnimmobilien Platz zwei und konnten in der Gunst der Investoren aufholen. Platz drei belegten Industrie- und Logistikimmobilien mit 22 Prozent.

"Unter der Voraussetzung, dass die Impfkampagnen im Zeitplan bleiben, erwarten wir, dass das Investitionsvolumen in Europa in diesem Jahr um bis zu 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen wird, wobei es wahrscheinlich eine gewisse Varianz zwischen den einzelnen Ländern und Assetklassen geben wird. Seit dem Abschluss der Umfrage im Januar 2021 ist die Inflationsrate in einigen Märkten in Europa gestiegen. Bisher scheint dies keinen Einfluss auf die Anlagestrategien zu haben, aber es ist ein Trend, den wir weiterhin sehr genau beobachten werden."

Henry Chin, Global Head of Investors Thought Leadership bei CBRE.

Angesichts der Unsicherheiten rund um die Pandemie und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft sowie Immobilienwirtschaft gaben über 50 Prozent der Befragten an, dass sie 2021 Core- und Core-Plus-Strategien bevorzugen.