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Pop

"Impf mich": Corona-Lied der Fehlfarben

1979 gegründet: die Fehlfarben.
1979 gegründet: die Fehlfarben.Anna Meyer
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Die alte Neue-Welle-Band Fehlfarben präsentiert einen Song namens „Supergen“. Im Mai folgt „Kontakt“.

Kann man aus der verdammten Pandemie – bzw. den Slogans, die sie uns neben allem Leid beschert – einen eingängigen Popsong machen? Wenn's jemand kann, dann die Fehlfarben, dachte sich wohl Peter Hein, seit Jahren in Wien wohnhafter Sänger dieser auch schon 42 Jahre alten deutschen Neue-Welle-Band, und schrieb das Lied „Supergen“, garniert mit dem zornigen Saxofon Frank Fenstermachers. Die Zeilen der Strophe beginnen alle mit dem Imperativ „Impf mich“ (ergänze: gegen Zweifel, Hip-Hop, Enkeltricks, Friseure aus Berlin, Eigenleistung, Alpinski etc.), in der Bridge singt Hein trotzig „Ich gebe keine Ruh, denn es geht dem Ende zu“, im Refrain zitiert er sogar kurz aus dem legendären Fehlfarben-Lied, aus dem mindestens drei Buchtitel entstanden sind: „Es geht voran.“ Und weil eine Single einst zwei Seiten hatte, soll am 28. Mai als zweite A-Seite ein Lied namens „Kontakt“ folgen. Schön. (tk)