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Erst klicken, dann zahlen

Warum „click & . . . “ unser Leben bestimmt.

Mitunter sind Sprechblasen passé, ehe sie hier durch den Kakao gezogen werden. So beendete Corona das Treiben, alles Mögliche zum Mitnehmen Gedachte „to go“ zu nennen: „Wollen Sie Ihren Kaffee to go?“ „Nein, to drink.“ Damals fand man das lustig.

To go ist von uns gegangen und hat – Achtung, Sprechblase – „click & . . . “ Platz gemacht: Erst via Internet bestellen und dann vom Geschäft den Einkauf (click & collect) oder vom Lokal Speisen und Getränke (click & eat/drink) abholen. Beratungsgespräche werden per click & meet organisiert, Fernunterricht heißt click & teach/learn, im Idealfall sogar click & grow. Unterhaltung ist besser unter click & play oder click & smile bekannt. Und Anbieter von click & ride/go sind gedanklich bereits in der Post-Lockdown-Zeit unterwegs.

Was alle diese Klicks vereint? Hinter jedem steckt das Prinzip click & pay.

michael.koettritsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.03.2021)