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12 Jahre „Die Presse am Sonntag“

Die „Mutter“ des mRNA-Impfstoffs: „Geld war nie meine Motivation“

Die Biochemikerin Katalin Karikó, nobelpreisverdächtig.
Die Biochemikerin Katalin Karikó, nobelpreisverdächtig.Rachel Wisniewski
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Die gebürtige Ungarin Katalin Karikó, die „Mutter“ der mRNA-Technologie, blickt zurück auf ihre anfangs schwierige Zeit in den USA und erklärt, warum dank ihrer Forschung der Impfstoff gegen Covid so schnell entwickelt werden konnte.

In Österreich gibt es ein Wechselspiel von Lockdowns und Lockerungen. Müssen wir mit Corona leben lernen?

Katalin Karikó: Ich habe keine Kristallkugel, um die Zukunft zu prognostizieren. Es sind noch zu viele Fragen offen. Wir wissen nicht, wie viele Variationen es geben wird, ob und welche davon wie oft mutieren. Die Coronaviruspandemie ist eine Pandemie der Atemwege. Daher kann man nicht oft genug das Einhalten der Grundregeln wiederholen: Maske, Mindestabstand im Freien und Vermeidung von Menschenansammlungen in geschlossenen, engen Räumlichkeiten. Denn je größer die Aerosoldichte, desto größer die Ansteckungsgefahr.

Sie werden die „Mutter des mRNA-Impfstoffs“ genannt und sind auch für den Chemienobelpreis im Gespräch. Erzählen Sie uns, wie Sie von Ungarn in die USA gekommen sind.