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12 Jahre „Die Presse am Sonntag“

Mamphela Ramphele: „Wir müssen lernen, menschlich zu sein“

Mamphela Ramphele im Wahlkampf 2014 für die von ihr gegründete Partei Agang SA. Später schied sie aus der Politik aus.
Mamphela Ramphele im Wahlkampf 2014 für die von ihr gegründete Partei Agang SA. Später schied sie aus der Politik aus.Getty Images
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Die Ko-Präsidentin des Club of Rome, Mamphela Ramphele, über die Lehren der Coronapandemie, Auswege aus der Klimakrise und eine neue menschliche Zivilisation.

Buschbrände, Hurrikans, Überschwemmungen, Dürren – die Folgen des Klimawandels sind heute allgegenwärtig. Glauben Sie, dass die Welt die Dringlichkeit der Lage inzwischen verstanden hat?

Mamphela Ramphele: Nein, und ich schließe hier Entscheidungsträger in sehr wichtigen Positionen mit ein. Letztlich hat dies zur Coronavirus-Pandemie geführt, aber auch da haben wir anfangs nicht verstanden, wie fundamental sie unsere Lebensweise verändern würde. Sogar heute reden die Menschen noch von „Erholung“ – als ob wir uns jemals von dem, was passiert ist, erholen könnten. Wir haben den Planeten auf so vielfältige Weise missbraucht. Die Welt hat sich verändert, weil wir begrenzte Ressourcen nicht so sorgfältig eingesetzt haben, dass alles Leben auf diesem Planeten erhalten werden kann.

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