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Geld

Mit vollen Konten durch die Coronakrise

Die Möglichkeiten Einzukaufen waren 2020 in ganz Europa beschränkt.imago images/Chris Emil Janßen
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Das erste Coronajahr beschert dem Staat das größte Budgetdefizit seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Haushalte spüren die Pandemie finanziell bisher hingegen kaum: Sie konnten im Krisenjahr doppelt so viel Geld ansparen, wie in den Jahren zuvor.

Wien. „Koste es, was es wolle." Mit diesen Worten öffnete Österreichs Regierungsspitze im März 2020 die Staats-Schatulle, um wenigstens die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie möglichst im Zaum zu halten. Heute, ein gutes Jahr später, legt die Statistik Austria die erste Zwischenbilanz der Coronakosten der öffentlichen Hand vor. Der Staat überzog sein Konto für den Abwehrkampf gegen das Virus und die Rezession so stark wie nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Doch die massiven Wirtschaftshilfen dürften immerhin ihren Zweck erfüllt haben: Die meisten Österreicher spüren die Krise zumindest in ihren Geldbörsen (noch) nicht.