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Bundesliga

Rapid verlängert mit Kühbauer bis 2023

Dietmar Kühbauer
Dietmar KühbauerAPA/HERBERT NEUBAUER
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Einigung in Hütteldorf: Dietmar Kühbauer band sich vorzeitig um zwei weitere Jahre an Grün-Weiß.

Rechtzeitig vor dem Start in die Meistergruppe ist bei Rapid die aktuell wichtigste Personalie endlich geklärt: Trainer Dietmar Kühbauer wird seinen ursprünglich zu Saisonende auslaufenden Vertrag bei den Hütteldorfern bis 2023 verlängern. „Jetzt ist es endlich vorbei. Mir war wichtig, dass die Rederei einmal ein Ende hat“, erklärte der Burgenländer am Freitag. „Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich für diese Aufgabe brenne und mit welcher Freude und Leidenschaft ich für meinen Herzensklub Rapid arbeite.“

Noch fehlt die formelle Unterschrift, beim Vizemeister atmet man angesichts der Einigung dennoch auf. „Die Vertragsverlängerung ist kein Geschenk zum 50. Geburtstag, sondern das logische Ergebnis der professionellen Arbeit von Didi Kühbauer und seinem Trainerteam“, betonte Geschäftsführer Sport Zoran Barisic in einer Aussendung. „Didi hat die Mannschaft in einer sehr prekären Situation übernommen und trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gerade in den letzten zwölf Monaten in allen Bereichen stark verbessert.“ Auch die Verträge mit Assistenz- und Tormanntrainer sollen laut Barisic in den kommenden Tagen verlängert werden.

Endlich Ruhe von den Fragen

Es war kein Geheimnis, dass Rapid seinen Trainer halten wollte, die finanzielle Lage durch Corona aber angespannt ist. Kühbauer selbst hatte stets Bereitschaft signalisiert, allerdings auch mit einem Wechsel ins Ausland kokettiert. Die Fragen nach seiner Zukunft zehrten jedenfalls an den Nerven. „Es war schon störend, wenn man permanent über den Vertrag befragt wird. Man hat ja so viele Dinge in den Raum gestellt, an was es scheitern könnte.“

Kühbauer hatte Rapid nach turbulenten Zeiten im Oktober 2018 übernommen und in der ersten Saison auf Platz sieben und bis ins Cup-Finale geführt. Im Vorjahr stieg Grün-Weiß zum Vizemeister auf, heuer scheint sogar der 33. Titel in Reichweite: Nach der Punkteteilung beträgt der Rückstand auf Salzburg vor dem Spiel beim WAC am Sonntag (14.30 Uhr, live Sky) vier Punkte. Unter seiner Ägide wurden Eigenbauspieler forciert, reifte Ercan Kara zum ÖFB-Teamspieler. Kapitän Dejan Ljubicic, 23, wird den Klub allerdings wohl im Sommer verlassen.

(APA)