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Frühlingserwachen

Corona-Impfung sei Dank: "New York erwacht wieder zum Leben"

Der Washington Square rund um die New York University wird wieder zum belebten und beliebten Treffpunkt.
Der Washington Square rund um die New York University wird wieder zum belebten und beliebten Treffpunkt.Reuters
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Die Impfkampagne in den USA läuft auf Hochtouren. Ein Hauch von Normalität liegt in der Frühlingsluft – und New York steht vor einem Comeback.

Vor der Pandemie strömten die Menschen zu Automessen oder Konzerten in das Javits Convention Center an der Westseite Manhattans. Nun, ein Jahr nachdem die größte US-Stadt an dem Corona-Ausbruch zu zerbrechen drohte, kehren die New Yorker in die gewaltige Messehalle zurück: zum Impfen. Sechs Schlangen formen sich an diesem Frühlingstag, der Himmel ist blau, die Stimmung ausgelassen, viele machen Selfies mit ihren Mobiltelefonen. Soldaten sorgen für einen reibungslosen Ablauf, an 163 Impfstationen wird der Pfizer-Impfstoff verabreicht. „Heute impfen wir hier 7931 New Yorker“, steht auf einem gelbblauen Schild.

Für viele Bewohner der Metropole ist es ein äußerst emotionaler Moment. Zumindest 20 Prozent der New Yorker sind innerhalb des vergangenen Jahres an Corona erkrankt, mehr als 30.000 haben ihr Leben verloren. Dass nun ausgerechnet das Javits Convention Center als eine der größten Impfstellen dient, hat auch symbolischen Charakter. Im April 2020, als die Krankenhäuser der Stadt aus allen Nähten platzten, ließen die Behörden den Gebäudekomplex am Hudson River in eine riesige Intensivstation mit Beatmungsgeräten verwandeln. Die Verzweiflung ist den New Yorkern noch in Erinnerung. Langsam kehrt nun wieder die Hoffnung zurück.