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Viertelfinale

Champions League: Dortmund verliert, aber fordert Man City

Champions League - Quarter Final - First Leg - Manchester City v Borussia Dortmund
REUTERS
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Dortmund stellte das schier übermächtige Manchester City vor Probleme, das 1:2 im Viertelfinal-Hinspiel lässt den Deutschen noch Chancen. Real bezwang Liverpool 3:1.

Manchester City ist im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals gegen Borussia Dortmund seiner großen Favoritenrolle trotz Erfolgs nicht wirklich gerecht geworden. Die Engländer besiegten den BVB zwar mit 2:1, das Rückspiel kommenden Mittwoch verspricht aber unverhoffte Spannung. Die Führung durch Kevin de Bruyne (19.) glich Marco Reus (84.) aus, denn Siegtreffer erzielte Philip Foden erst in der 90. Minute.
Im zweiten Spiel des Abends bezwang Real Madrid den FC Liverpool nach Toren von Vinicius Júnior (27./65.), Marco Asensio (36.) bzw. Mohamed Salah mit 3:1.

Vor dem Duell im Etihad Stadium hatte im Grunde nichts für die Gäste aus Dortmund gesprochen. Die Saison der Schwarzgelben glich bislang einer wilden Achterbahnfahrt, erst am Wochenende hatte die 1:2-Niederlage in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt für große Ernüchterung gesorgt. Auf der Gegenseite wartete die aktuell wohl beste Klubmannschaft der Welt. Manchester City eilt in der Premier League dem Titelgewinn entgegen, von nun 48 Pflichtspielen haben die Citizens gerade einmal drei verloren.

Weil die englische Meisterschaft bei 14 Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr auf Manchester United praktisch entschieden ist, liegt Citys Fokus nun auf dem erstmaligen Gewinn der Champions League. In Erwartung einer Begegnung mit klaren Vorteilen für die Engländer entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Dortmund in der Rolle des Außenseiters zu gefallen wusste. Die Gäste standen in der Defensive geordnet und setzten offensiv Nadelstiche. Und sie fanden immer wieder Räume vor, weil City wie etwa in der siebenten Minute mit sechs Spielern hohes Pressing betrieb.

Nach einem schnell vorgetragenen Angriff gab Jude Bellingham, 17-jähriger englischer Nationalspieler im Trikot des BVB, den ersten Schuss der Begegnung ab (7.). Dortmund hatte gut in dieses Spiel gefunden, den ersten wirklichen Fehler aber bestrafte Manchester City mit aller Härte. Nach einem Fehlpass von Emre Can im Mittelfeld hätte Mahmoud Dahoud den stürmenden De Bruyne mit einem Foul stoppen müssen – er tat es nicht. So kam De Bruyne wenige Sekunden später zum Torabschluss (17.).

Spannende Schlussminuten

Dortmund aber blieb mutig, zeigte ein gänzlich anderes Gesicht als wenige Tage zuvor gegen Frankfurt. Bei einen Zweikampf zwischen Bellingham und City-Torhüter Ederson hatten die Deutschen Pech, dass auf Foul von Bellingham entschieden wurde, ansonsten wäre noch vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleich gefallen (38.).

Nach der Pause blieb Dortmund aktiv, Erling Haaland näherte sich dem so wichtigen Auswärtstor an (48.). Die Mannschaft von Pep Guardiola war von einer drückenden Überlegenheit weit entfernt, wurde mit Fortdauer der Begegnung aber immer besser. Als gegen Ende des Spiels die Kräfte der Dortmunder zu schwinden schienen, traf Reus nach toller Kombination zum 1:1 (84.). Fodens Last-Minute-Treffer zum 2:1-Sieg könnte für City am Ende Gold wert sein.

Am Mittwoch (21 Uhr Anpfiff) folgen die zwei weiteren Viertelfinal-Hinspiele. Titelverteidiger Bayern München empfängt in der Neuauflage des Finals 2020 Paris SG (live Sky), Porto will Chelsea (live dazn) überraschen.

(red)