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Ibiza und die Folgen

Gernot Blümel: „Salopp“ im Chat, schweigsam im U-Ausschuss

IBIZA-U-AUSSCHUSS: BLUeMEL
Gernot Blümel im U-Ausschuss: Seit seiner ersten Befragung dort im Sommer hat sich einiges getan.APA/HELMUT FOHRINGER
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In diese Befragung hatten die Abgeordneten hohe Erwartungen gesteckt: Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) war zum zweiten Mal im Ausschuss geladen. Er hatte weniger Erinnerungslücken – aber andere Gründe, um wenig zu beantworten.

Jeder und jede bereitet sich auf die Befragung im Untersuchungsausschuss anders vor. Nina Tomaselli von den Grünen zum Beispiel wusste schon seit Tagen, dass sie die Befragung eröffnen sollte. Die Fragen mussten also sitzen. Christian Hafenecker (FPÖ) hingegen ging vor dem Ausschusstag in die Apotheke. Er brachte eine Packung „Kurkuma Gedächtnis aktiv“ gegen Erinnerungslücken mit. Nicht für sich, wohlgemerkt, sondern für die Auskunftsperson.

Der Schmäh lag nahe: Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist an diesem Mittwoch im Ibiza-Ausschuss geladen– zum zweiten Mal bereits. Bei seiner ersten Befragung gab er mehr als 80 Mal an, sich nicht an bestimmte Dinge erinnern zu können. Dieses Mal erwarteten sich die Abgeordneten mehr: „Er hat gesagt, er will zur Aufklärung beitragen“, sagte Tomaselli im Vorfeld. Worum es gehen sollte, fasste Kai Jan Krainer (SPÖ) wenig diplomatisch zusammen: „Die Kurz-Partie war der Meinung, Gesetze gelten für alle, nur nicht für sie.“ Das „System Kurz“ unter Türkis-Blau sollte nun also beleuchtet werden.

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