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Schule

Ein Drittel der britischen Lehrer plant Jobwechsel

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Wäre Boris Johnson ein Schüler (den er hier bei einem Schulbesuch spielt) - die Lehrer hätten ein vernichtendes Zeugnis für ihn.(c) APA/AFP/POOL/JACK HILL (JACK HILL)
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Arbeitslast, Disziplinlosigkeit und Corona-Bedingungen seien nicht mehr erträglich: Jeder dritte Lehrer in Großbritannien will in fünf Jahren „definitiv“ nicht mehr diesen Job haben.

Ausgelaugt nach einem Jahr Arbeit unter Corona-Bedingungen ist Großbritanniens Lehrerschaft einer Umfrage der britischen Lehrergewerkschaft National Education Union zufolge.

Jeder dritte Lehrer plant demnach, wie der „Guardian“ berichtet, einen Jobwechsel innerhalb der nächsten fünf Jahre - auch, aber nicht nur wegen Corona: Die gestiegene Arbeitslast und der fehlende Respekt werden als Gründe angegeben. 70 Prozent gaben an, die Arbeit sei in den letzten 12 Monaten noch mehr geworden. 95 Prozent sorgen sich um die Auswirkungen auf ihre Gesundheit.

Fehlende Wertschätzung als Hauptgrund

Von den 10.000 Befragten sagten 35 Prozent, dass sie „definitiv“ nicht bis 2026 in diesem Beruf seien wollen. 66 Prozent gaben an, die Situation für die Lehrer habe sich verschlechtert, die Regierung höre Lehrern nicht zu und schätze ihre Arbeit nicht wert.

Als Gründe für einen geplanten Jobwechsel wurden vor allem fehlende Wertschätzung von Seiten der Regierung und die Arbeitslast angegeben (53 bzw. 51 Prozent). Weitere Gründe waren die hohe Verantwortung (34%) und die Bezahlung (24%).

Bessere Beziehung zu den Eltern

Die Umfrage ergab aber auch, dass sich für viele (30%) die Beziehungen zu den Familien der Schüler seit Beginn der Pandemie verbessert haben. Durchgeführt wurde die Befragung unter Lehrern, Direktoren und Betreuern in England, Wales und Nordirland.

(apa/red.)