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Vakzin

Medienbericht: Tote nach Sputnik-Impfung

REUTERS
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Die EMA prüft offenbar interne russische Dokumente über unveröffentlichte, schwere Schäden nach der Impfung mit dem russischen Vakzin.

Vier Personen sind in Russland offenbar nach einer Impfung mit dem Sputnik V Vakzin gestorben, bei sechs weiteren Geimpften wurden Komplikationen vermeldet. Öffentlich gemacht wurde dies aber in Russland nicht. Diese Fälle würden von der EU-Arnzeimittelbehörde EMA ernst genommen, berichtet die Online-Zeitung „EUobserver“. Die EMA ist für die Impfstoffzulassung in der EU zuständig und prüft Sputnik V.

Brisant ist der Fall auch für Österreich: Die Regierung erwägt derzeit eine Notfallszulassung von Sputnik V auch ohne grünes Licht der EMA und verhandelt darüber bereits mit Moskau. In Ungarn wird mit Sputnik bereits geimpft.  

Der EUobserver zitiert aus internen Dokumenten von RosPotrebNadzor, der russischen Behörde, die für Impfungen zuständig ist. Die Authentizität dieser Dokumente wurde von dem prominenten russischen Virologen, Denis Logunov, bestätigt. Er arbeitet am Forschungsinstitut, das Sputnik entwickelt hat.

Demnach handelt es sich bei den Todesopfern um drei Frauen im Alter von 51, 69 und 74 Jahren. Der vierte Fall wurde nicht identifiziert. Die Todesursachen waren Lungen-, Herz- und Blutzuckerprobleme. Unklar sei, ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gebe, zitiert der EUobserver aus den Dokumenten.

Die Patienten mit Komplikationen waren laut Informationen des EUobservers weitaus jünger: Sie litten unter anderem an Atemproblemen, Muskelschwäche, hohem Blutdruck, Kopfschmerzen, Schwindel und Fieber.

 

(red.)