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Gründerinnen

Die Maske fällt nicht weit

Grimus-Leitgeb und Bernegger bezeichnen sich selbst als "Dreamteam".Caio Kaufmann
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Dagmar Grimus-Leitgeb und Nina Bernegger haben sich durch Zufall getroffen und eine sichere Maskenhalterung für Kinder entwickelt.

Die Bänder der FFP2-Maske umschlingen ihr Handgelenk. Für die paar Minuten, in denen sie sie nicht braucht, zahlt es sich kaum aus, sie richtig zu verstauen. Dann aber streift die Maske beim Vorbeigehen an Wänden oder Mistkübeln – und schon möchte sie sie nicht mehr aufsetzen.

„Ich bin eine Bakterienphobikerin“,sagt Dagmar Grimus-Leitgeb und lacht. Der Unternehmerin ist das Maskenherumtragen zu unhygienisch: Die Brösel, die der Sohn in der Handtasche hinterlassen hat, der Haustürschlüssel, der sich an den Bändern verhängt, und die am Handy haftenden Bakterien hätten auf der Schutzmaske einfach nichts zu suchen. „Im September habe ich mir einen alten Festivalpass von meinem Mann geschnappt und meine Maske an das Lanyard gehängt“, erzählt Grimus-Leitgeb.

Die Idee sei bei Freunden so gut angekommen, dass sie mehr daraus machen wollte. So machte sie sich auf die Suche nach etwas Schönerem als einem einfachen Band, schnappte sich ihre Freundin Nina Bernegger und gab bei einem Lieferanten der chinesischen Handelsplattform Alibaba eigene Lanyards in Auftrag. „In Europa, geschweige denn in Österreich, gab es leider niemanden, der das mit dem umweltfreundlichen PU-Leder machen konnte.“ Die Stoffbänder werden mit dem glatten Kunstleder überzogen. Bisher wurden rund 6200 Stück über den Onlineshop und Apotheken verkauft.