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Interview

„Es wäre ein Irrsinn, zu öffnen“

Outbreak of the coronavirus disease (COVID-19) in Vienna
"Wie man es dreht und wendet: Die Zahlen sind zu hoch", sagt der Epidemiologe Gerald Gartlehner(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
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Epidemiologe Gerald Gartlehner fordert einen letzten harten Lockdown. Ansonsten drohe das Mühsal aus Öffnen, Schließen und viel zu vielen Coronainfektionen bis in den Sommer.

Sie haben vor Wochen prognostiziert, die Osterruhe werde in einem längeren Lockdown enden. Ist es seither gelaufen, wie Sie das erwartet hatten?
Gerald Gartlehner: Ja. Dass sechs Tage nicht reichen werden, war leicht vorhersehbar. Hier hat die Ehrlichkeit der Politik gefehlt. Jetzt haben wir im Osten einen Lockdown, die Zahlen gehen leicht runter, aber das Hauptproblem ist, dass die Intensivstationen stark belastet sind. Wir sollten aus den kommenden Wochen des Lockdowns das Maximum an Wirksamkeit herausholen. Derzeit haben wir in Wien einen Lockdown, aber man merkt davon nicht viel. Es gibt täglich Staus. Da läuft etwas nicht richtig, der Lockdown sollte konsequenter sein.

Wo sehen Sie hier noch Hebel?