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Nachlass

Millionen an Tiere, nichts für Enkel

Kein armer schwarzer Kater: Tiere mehrerer Farben und Arten dürfen sich über das Erbe freuen.
Kein armer schwarzer Kater: Tiere mehrerer Farben und Arten dürfen sich über das Erbe freuen.APA/dpa/Axel Heimken
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Eine reiche Kärntnerin enterbte ihre Enkeltöchter nach britischem Recht. Der OGH lässt das durchgehen. Nun bekommt ein Tierheim viel Geld.

Wien. Die Geschichte hatte auch rund um die Enthüllungen durch die „Paradise Papers“ für Aufsehen gesorgt. Der Kärntner Landestierschutzverein sollte laut diesen Recherchen knapp fünf Millionen Euro erben, die in zwei Trusts auf der britischen Isle of Man lagen. Eine mit 93 Jahren aus dem Leben geschiedene Kärntnerin hatte dies so vorgesehen. Und sie hatte sich gewünscht, dass ihre zwei Enkelinnen nichts bekommen. Dabei berief sich die Frau auf das britische Recht, nach dem Nachfahren nicht wie hierzulande unabhängig von ihrem finanziellen Bedarf über ein Pflichtteilsrecht verfügen. Aber ist das mit dem österreichischen Rechtsverständnis in Einklang zu bringen? Eine Frage für den Obersten Gerichtshof (OGH).