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Impfung

Österreich setzt Sputnik erst nach EMA-Zulassung ein

Der Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik in Österreich ist geplant, allerdings erst, wenn von der europäischen Arzneimittelbehörde grünes Licht gegeben wurde.
Der Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik in Österreich ist geplant, allerdings erst, wenn von der europäischen Arzneimittelbehörde grünes Licht gegeben wurde.APA/AFP/ROBERT ATANASOVSKI
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Über den Ankauf von einer Million Dosen des russischen Impfstoffs ist sich die Bundesregierung aber einig.

Die Regierung ist sich einig, eine Million Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik anzukaufen. Das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag mit. Allerdings dürfte der Impfstoff erst zum Einsatz kommen, wenn er von der europäischen Arzneimittelagentur zugelassen wird. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) deutete dies am Montag nach seiner Angelobung an. Auch das Kanzleramt betont, der Einsatz sei mit EMA-Zulassung geplant.

Mückstein nannte Sputnik "gut". Eine EMA-Zulassung als Voraussetzung sei ihm aber "wichtig". Ohnehin könne man durch die schnellere Biontech/Pfizer-Lieferung bis zum Sommer jeden impfen.

Hoffnung auf rasche Zulassung

Im Kanzleramt verwies man indes darauf, dass das russische Vakzin schon in mehr als 50 Ländern zugelassen sei. Man hoffe daher auf eine rasche Zulassung durch die EMA. Denn jeder zusätzliche Impfstoff helfe Leben zu retten, Arbeitsplätze zu sichern und schneller zur Normalität zurückzukehren.

Alternativ zur EMA-Zulassung war in den vergangenen Wochen auch eine nationale Notfallzulassung überlegt worden. Ein entsprechendes Vorgehen hat etwa Ungarn gewählt.

(APA)