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Zwischenbilanz

Coronakrise setzt Danone weiter zu

Wassersparte sowie Geschäft mit Spezialnahrung verzeichneten erhebliche Umsatzrückgänge.

Die Auswirkungen der Coronapandemie sowie der starke Euro haben das Geschäft des französischen Nahrungsmittelherstellers Danone zum Jahresauftakt belastet. Der Umsatz des insbesondere für seine Joghurts bekannten Unternehmens schrumpfte um 3,3 Prozent auf 5,657 Milliarden Euro, teilte Danone am Dienstag in Paris mit. Analysten hatten in einem von Danone selbst zusammengestellten Konsens im Schnitt mit Erlösen von rund 5,6 Milliarden Euro gerechnet.

Die Wassersparte sowie das Geschäft mit Spezialnahrung verzeichneten weiter erhebliche Umsatzrückgänge. Besonders das Wassergeschäft litt, da wegen der Coronabeschränkungen die Verkäufe in Restaurants abnahmen. Bei der Spezialnahrung belasteten die im Zusammenhang mit der Pandemie stehenden Unterbrechungen der Vertriebswege das lukrative Geschäft mit Babynahrung. Lediglich das Geschäft mit Milchprodukten sowie pflanzlichen Alternativen konnte zulegen.

Die Prognose bestätigte das Unternehmen. So will Danone im zweiten Quartal auf vergleichbarer Basis zu einem Umsatzwachstum zurückkehren und im zweiten Halbjahr wieder ein profitables Wachstum erzielen. Ziel bleibe es, 2021 in etwa eine operative Marge wie im Vorjahr von 14 Prozent zu erreichen, hieß es.

(APA/dpa-AFX/Reuters)