Bristol Palin
Höhere Tochter und Imageproblem
Sarah Palin (links im Bild), eine Vorkämpferin für Moral und konservative Werte, hatte die Schwangerschaft ihrer unverheirateten Tochter Bristol 2008 mitten im Wahlkampf als Vizepräsidentschaftskandidatin der US-Republikaner bekanntgegeben.
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Damals wurde angekündigt, die 17-jährige Bristol und ihr Freund Levi Johnston würden bald heiraten.
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Tatsächlich trennte sich das Paar aber kurz nach der Geburt des Sohnes Tripp im Dezember 2008. Hier sieht man Bristol mit dem republikanischen Senator John McCain.
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Mitte Juli gaben beide dann bekannt, dass sie sich erneut verlobt hätten. Doch September erklärte die 19-jährige Palin, sie habe dem ein Jahr älteren Johnston den Laufpass gegeben.
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"Er ist besessen vom Rampenlicht, und ich wurde betrogen", rechtfertigte sie die Entscheidung dem "People"-Magazin.
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Mittlerweile konnten sie sich wenigstens über das Sorgerecht einigen. Das Hauptsorgerecht liegt nun bei Bristol Palin. Johnston erhalte ein Mitspracherecht und dürfe seinen Sohn mittwochs und samstags sehen.
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Außerdem zahle er Kindesunterhalt, dem ein erwartetes Jahreseinkommen von 72.000 Dollar (56.000 Euro) zugrunde liege.
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Dieser Einigung ist allerdings eine ausgedehnte Schlammschlacht vorausgegangen. Der Beinahe-Schwiegersohn plauderte nach der Trennung in sämtlichen Medien aus Sarah Palins Nähkästchen. Sie sei geldgierig, würde ihren behinderten Sohn als "zurückgeblieben" bezeichnen, die Bewohner Alaskas seien der Politikerin ohnehin egal.
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Bristol ist mittlerweile per US-Show "Dancing with the Stars" in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Ihr Verflossener will wiederum Bürgermeister von Wasilla (Alaska) werden. Hier stehen seine Chancen aber schlechter, als die, eines Tages doch noch in den Palin-Clan einzuheiraten.
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