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Einspruch

Wie Kolonialismuskritik Geschichte abschafft

Griechen und Römer sahen sich nicht als ´weiß´ - aber das spielt im heutigen Kulturkampf keine Rolle.
Griechen und Römer sahen sich nicht als "weiß", wie dieses Gemälde suggeriert. Aber das spielt im heutigen Kulturkampf keine Rolle.(c) Getty Images (Heritage Images)
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Eine US-Uni löst das Studium der Antike auf. Wann folgen Sinologie, Arabistik und Afrikanistik? Und die Schrift? Sie war immer ein Privileg.

Bezüge auf die klassische Antike sieht man bei radikalen US-Rechten immer wieder: etwa einen griechischen Helm mit Trumps Namen drauf oder Flaggen mit Symbolen des Imperium Romanum. Der White-Supremacy-Aktivist Richard Spencer propagiert gar die Schaffung eines „weißen Ethno-Staates“ auf nordamerikanischem Boden als neues Römisches Reich.

Die andere Seite der Medaille wird uns jetzt vor Augen geführt: Die Howard University in Washington D. C., eine der historisch „schwarzen“ Unis, löst ihre seit 1867 bestehende Fakultät für klassische Altertumswissenschaft auf („Die Presse“ berichtete).