Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Die Bilanz

Die Öko-Planspiele im grünen Elfenbeinturm

Weniger fliegen, weniger essen – und das Ganze obligatorisch: Grüne Vordenker machen radikale Klimaschutz-Vorschläge.
Weniger fliegen, weniger essen – und das Ganze obligatorisch: Grüne Vordenker machen radikale Klimaschutz-Vorschläge.Getty Images
  • Drucken

Die Klimaziele seien ohne umfassende Verbote und Wachstumsstopp nicht erreichbar, sagt eine Studie der grünen Heinrich-Böll-Stiftung. Dazu müsse sich die Welt von gewinnorientierter Marktwirtschaft verabschieden.

Die EU und Großbritannien haben gerade ihre Klimaziele nachgeschärft. Das, so hofft man, wird auch den Druck auf die wieder ins Klimaschutzboot zurückdrängenden USA erhöhen und so möglicherweise den derzeit mit Abstand größten CO2-Emittenten des Planeten, China, ebenfalls zu größeren Ambitionen drängen. Gut so. Das Klimaproblem ist ein globales und kann nur global gelöst werden. Zumindest dann, wenn sich nicht ganze Volkswirtschaften durch zu ambitioniertes Vorpreschen selbst ins wirtschaftliche Out schießen wollen. Aber ist das alles realistisch? Kann man den Ausstoß von Klimagasen durch bloße steuerliche Lenkung und technische Innovation in relativ kurzer Zeit radikal genug absenken?