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Kinderbuch-Tipp: Das Weltall verstehen, mit Rotz und Ariana Grande

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Ein Buch über das Universum beeindruckt mit 160 dicht beschriebene Seiten. Man merkt kaum, wie die Zeit vergeht, so locker und fesselnd ist es erzählt.

Wie wahrscheinlich ist Leben? Weniger als „dass ein Kaninchen auf deiner Tastatur herumhüpft, ein Rezept für eine Möhrentorte eintippt, aus Versehen deine Mails öffnet und das Rezept zufällig zum Bäcker schickt“: Im Plauderton macht Jan Paul Schutten Fakten und Theorien über das All fassbar, übersetzt in „Blaubeerweltall“, unendlich viel Rotz oder das Gesicht Ariana Grandes.

Wie Informationsdichte so locker aussehen und sich anhören kann – das ist schon rekordverdächtig. Der 50-jährige Niederländer hat in seiner Heimat schon zwei Mal den Kinderbuchpreis Gouden Griffel erhalten, in Deutschland wurde sein Buch „Evolution oder Das Rätsel von allem, was lebt“ als „Wissenschaftsbuch des Jahres“ ausgezeichnet. „Das Weltall“ beeindruckt nicht weniger. 160 dicht beschriebene Seiten, und doch merkt man kaum, wie die Zeit vergeht, so locker und fesselnd erzählt der Autor, so reizvoll ist die farbige, bilderreiche Gestaltung. (ac)

Jan Paul Schutten: Das Weltall. Aus dem Niederländischen von Verena Kiefer. 160 S., geb., € 26,80 Alter: Ab 12 Jahren. (Gerstenberg)

(c) Gerstenberg