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Öffnungsgipfel

Das harte Ringen um die Normalität

Gastronomie und Hotellerie erhöhen den Druck auf die Politik: Sie fordern eine schnelle Öffnung. Womöglich schon zu Christi Himmelfahrt am 14. Mai.
Gastronomie und Hotellerie erhöhen den Druck auf die Politik: Sie fordern eine schnelle Öffnung - womöglich schon zu Christi Himmelfahrt am 14. Mai.(c) Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
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Neuer Gesundheitsminister, alte Debatten: Derzeit tüfteln Bund, Länder, Sozialpartner und Experten um eine Frühjahrsperspektive. Gastronomie und Hotellerie drängen auf Öffnungen schon zu Christi Himmelfahrt.

407 Tage ist es inzwischen her, dass in Österreich der erste Corona-Todesfall vermeldet werden musste. Seit dem 12. März 2020 ist diese Zahl dramatisch gestiegen, am Donnerstag überschritt sie eine traurige Marke: 10.026 Menschen sind bisher an den Folgen einer Corona-Infektion in Österreich verstorben. Am meisten Sterbefälle verzeichnet die Steiermark (173 pro 100.000 Einwohner), die wenigsten Vorarlberg (72,3). Vor dem am Freitag stattfindenden „Öffnungsgipfel“ hat die allgemeine Stimmung dennoch auf Lockerungen gedreht: Die Impfungen schreiten voran, die Infektionszahlen sinken – zwar langsam, aber stetig [premium] –, und auch die Intensivbetten leeren sich allmählich wieder.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) kündigten in der Vorwoche Öffnungen in „sämtlichen Branchen“ an [premium]. Der am Montag angelobte Gesundheitsminister, Wolfgang Mückstein (Grüne), macht unterdessen sein Versprechen, wenn nötig „unpopuläre“ Entscheidungen zu treffen, wahr: Er geht als Bremser in die Öffnungskommission.